Genotyp vs. Phänotyp – Was ist der Unterschied?

Der Genotyp einer Pflanze ist ihre einzigartige DNA-Sequenz. Genauer gesagt bezeichnet dieser Begriff die beiden Allele (Eltern), die eine Pflanze für ein bestimmtes Gen geerbt hat. Der Phänotyp ist die nachweisbare Ausprägung dieses Genotyps – das Erscheinungsbild einer Pflanze. Der Phänotyp einer Pflanze ergibt sich aus der Wechselwirkung zwischen ihrem Genotyp und ihrer Umwelt.

Vereinfachtes Beispiel:

Banana Joe x Critical Kush = Banana Crush

Durch diese beiden Elternteile erhielt die Sorte „Banana Crush“ eine einzigartige DNA.

Wenn zehn Samen dieses Genotyps (Banana Crush) gepflanzt werden, wird jede Pflanze ihre eigenen Merkmale haben. Diese Merkmale machen den Phänotyp jeder Pflanze aus. Wachstum, Aussehen, Geruch und Geschmack sind nur einige Beispiele.

Jede der zehn Saatgut-Pflanzen wird etwas anders schmecken, aber im besten Fall sehr ähnlich sein (das hängt von der Generation der Genotyp-Sorte ab und wie stabil sie ist).

  • Pheno #1 – Könnte sehr Sativa-lastige Blätter haben
  • Pheno #2 – Hat mehr hybride, schwere Blätter mit hohem Harzgehalt
  • Pheno #3 – Zeichnet sich durch seinen kompakten Wuchs aus
  • Pheno #4 – Wächst schnell mit vielen starken Seitenästen
  • Pheno …
  • etc.

Die einzelnen Phänotypen könnten unterschieden werden, aus denen der jeweilige Züchter dann seinen Favoriten auswählen kann, der ihm am besten gefällt.

Wenn Ihnen diese Erklärung nicht ausreicht, sollten Sie „Mendelsche Regeln“ googeln. Mittlerweile gibt es zahlreiche Artikel, die auf die bionomischen Prozesse und die Mendelschen Regeln näher eingehen, was sehr hilfreich sein kann. Wir empfehlen jedem, der über Zucht nachdenkt, diese zu lesen.

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